Selbsthilfe ein wertvoller Beitrag zur Depression - Die Kette e.V. Delmenhorst - Schaarhaus

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Thema Selbsthilfe

Selbsthilfegruppen (SHG) für Angst und Panikstörungen bieten eine wertvolle Möglichkeit für Betroffene, sich auszutauschen, Unterstützung zu finden und gemeinsam Strategien zur Bewältigung ihrer Probleme zu entwickeln. Diese Gruppen können sowohl online als auch persönlich stattfinden.


In diesen Gesprächen können verschiedene Themen diskutiert werden, darunter:

1.    Erfahrungsaustausch: Mitglieder können ihre eigenen Erfahrungen mit Angst und Panik teilen, was oft ein Gefühl der Erleichterung und Normalisierung bietet, da andere verstehen, was sie durchmachen.

2.    Bewältigungsstrategien: Teilnehmer können über verschiedene Bewältigungstechniken sprechen, die ihnen geholfen haben, mit Angst und Panik umzugehen. Dies kann von Atemübungen über Meditation bis hin zu kognitiver Verhaltenstherapie reichen.

3.    Informationen über Behandlungsmöglichkeiten: Mitglieder können sich über verschiedene Therapien und Behandlungsmöglichkeiten informieren und Erfahrungen austauschen, welche Ansätze für sie am besten funktionieren.

4.    Unterstützung und Ermutigung: In einer Selbsthilfegruppe können sich die Mitglieder gegenseitig unterstützen und ermutigen, was besonders wichtig ist, da Angst und Panik oft zu Gefühlen der Isolation führen können.

5.    Selbstreflexion: Durch Gespräche in der Gruppe können Mitglieder dazu angeregt werden, über ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen nachzudenken und mögliche Auslöser für ihre Angst und Panik zu identifizieren.

Es ist wichtig zu beachten, dass Selbsthilfegruppen keine Ersatz für professionelle Hilfe sind, sondern als Ergänzung dazu dienen sollten. Mitglieder sollten bei Bedarf professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen und die Gruppe als zusätzliche Ressource nutzen, um ihre Genesung zu unterstützen.
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